Mein Gottesbild ≠ Dein Gottesbild!

Besonders in der Fastenzeit kann man versuchen, die Meinung, welche man sich über Gott gebildet hat, zu überdenken. Es ist schließlich eine Zeit der Umkehr, in der wir uns besonders zu Gott hinwenden wollen.
Doch wer ist dieser Gott, der Allmächtige, den wir uns aus unseren Erfahrungen und Meinungen gebastelt haben?

Es scheint jedenfalls gewiss zu sein, dass kein Gottesbild dem anderen gleicht. Jeder Mensch, mit seinen eigenen und individuellen Erfahrungen, sieht Gott anders. Wir haben Erwartungen, die erfüllt werden sollen. Doch Moment… Wir erwarten etwas?

 

Zurück zum Anfang

Für mich beginnt hier ein Denkprozess, der mich immer wieder zurück zum Anfang bringt. Immer wieder gelange ich zurück zur Frage, wie Gott eigentlich ist. Kaum habe ich mir Gedanken dazu gemacht, wie der Allmächtige handelt und warum Er dieses oder jenes geschehen lässt, muss ich meine Vorstellungen schon wieder verwerfen, weil sie Gott nicht gerecht werden.

Ein Bild, welches sich mir aber immer wieder „aufdrängt“, ist jenes des barmherzigen Gottes. Der Herr, der alles verzeiht, wenn man nur aus tiefstem Herzen bereut. Er will, dass wir immer wieder umkehren und um Verzeihung bitten. Gewiss ist, dass Er uns auch immer wieder vergeben wird.

Ich hoffe, dass ich mit diesem Bild nicht ganz falsch liege. Die Bibel unterstreicht Barmherzigkeit jedenfalls immer wieder.

Denn der HERR, dein Gott, ist ein barmherziger Gott. Er lässt dich nicht fallen und gibt dich nicht dem Verderben preis und vergisst nicht den Bund mit deinen Vätern, den er ihnen beschworen hat.

Dtn 4,31

Trotzdem denke ich darüber nach, ob Barmherzigkeit alleine genügt. Wie oft wünscht man sich denn, dass Gott eingreift und die Ungerechtigkeit in unserer Welt beseitigt. So oft wäre es doch gerecht, wenn Er den bösen Menschen zeigt, dass Gott strafend eingreift und nicht nur zusieht.

Aber bin nicht ich schon wieder auf einem falschen Weg, wenn ich mir so etwas wünsche? Wenn ich wünschte, dass alle Menschen, die Böses tun, bestraft würden. Ganz ehrlich… Wer würde denn übrig bleiben?

Dies waren nur ein paar wenige Gedanken. Man könnte bestimmt viele Bücher füllen. Diese Gedanken sollen aber zeigen, dass wir unsere Vorstellungen immer wieder überdenken müssen. Es ist nicht schlecht, dass wir uns nie ganz sicher sein können, wie Gott wirklich ist.

Im Gegenteil! Es ist gut, weil wir so nicht in Versuchung kommen, unsere Wünsche und Vorstellungen auf Gott zu projizieren. So entdecken wir immer wieder neue Sichtweisen, die uns Gott in einem anderen Licht erscheinen lassen.

Nicht umsonst sollen wir uns eben kein Bild von Gott machen. 😉

Du sollst dir kein Kultbild machen und keine Gestalt von irgendetwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde.

Ex 20,4

Nichts desto trotz haben wir unsere Vorstellungen. So lange wir diese nicht für die Allgemeinheit gültig machen möchten und sie als nichts als absolut ansehen, sondern sie nutzen, um etwa unser Gebetsleben oder das Leben miteinander zu verbessern, spricht, denke ich, auch nichts dagegen.

Fastenzeit – Zeit zum Besinnen!

Ich mag sie besonders und freue mich immer wieder, wenn sie dann da ist. Die Fastenzeit!

Aus meiner Erfahrung weiß ich, dass ich in der Zeit, in der ich auch Fleisch verzichte, oft gefragt werde, ob ich das denn wirklich so lange durchziehe. Mit Religion bringen das die wenigsten in Verbindung, wenn sie mich nicht kennen.
Es wird mehr als eine nützliche Zeit empfunden, in der wir besonders auf unseren Körper achten.

Es ist tatsächlich eine Zeit, um etwas für uns selbst, aber vor allem auch, um etwas für die Beziehung zwischen Gott und uns zu tun!

Der Verzicht auf Fleisch, Süßigkeiten oder auch ein anderes Laster bringt einen Aspekt mit sich, der sehr wichtig ist. Ich tue meinem Körper etwas Gutes. Wer seinem Körper etwas Gutes tut, der schenkt dem Heiligen Geist einen Tempel, in dem Er gerne zu Hause ist.
Auf sich und seinen Körper zu achten, muss also nicht nur ein egoistisches oder gar narzisstisches Motiv haben, unter Christen ist es gar ein sich Hinwenden zu Gott.

 

Bewusst verzichten!

Dieser Verzicht wirkt aber auch in der Seele und lässt uns den Blick zu Gott hin schärfen.
Jedes Mal, wenn ich bewusst verzichte, dann sind meine Gedanken in diesem Moment schon bei Gott, weil ich mich für Ihn im Verzicht übe.
Dadurch passiert es auch schneller, dass man in Alltagssituation ein kurzes Gebet in Gedanken spricht, wo man sonst vielleicht nicht gleich daran denken würde.

Ganz besonders wichtig ist es für mich, in dieser Zeit auch das Leiden Jesu zu vergegenwärtigen. Zu oft vergessen wir, unter welchem Schmerz sich Jesus nur für uns hingegeben hat. Freiwillig, obwohl Er wusste, was passieren wird!
Viel mehr noch. Weil Er wusste was passieren wird, hat Er sich für uns kreuzigen lassen!

Jesus hat es für uns ermöglicht, das ewige Leben erlangen zu können. In Gemeinschaft mit Ihm. Wer an Ihn als den Erlöser glaubt, der wird gerettet werden.
Wer sich verdeutlicht, was Jesus für uns Menschen getan hat, der kann eigentlich nicht anders, als diese Wahrheit zu sehen und auf das Wort Gottes zu hören, und es allen weitererzählen zu wollen.

Zu Gott „Ja“ zu sagen, heißt zum Leben „Ja“ zu sagen.

Oder sollt‘ i vielleicht
Oder sollt‘ i vielleicht
Zum Leb’n vergessn hab’n

„Des kaun do no ned ollas gwesen sein“, Georg Danzer

So endet ein Lied von Georg Danzer. Diese Frage kommt vielleicht in jedem von uns einmal auf, wenn wir uns bewusst werden, dass das Leben schneller voranschreitet, als wir es bewusst wahrnehmen.
Vergessen wir also auf’s Leben? Vergessen wir auf das Lachen, das Lieben, zu Danken und uns unseres Lebens zu erfreuen?

Unweigerlich kommt für mich die Tatsache auf, dass ich Gott für meine Möglichkeiten, die sich mir im Leben bieten, danken und lieben möchte. Ich will „Ja“ zu Gott sagen!

Darum sollst du den HERRN, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft.

Dtn 6,5

Wie könnte ich Gott besser danken, als Ihn zu lieben? Wer seinen Vater liebt, der möchte auch die Gebote, die Hilfestellungen für das Leben halten, die einem weitergegeben werden.

Hier fängt für viele Christen wohl ein Dilemma an, denn es ist nahezu unmöglich als Mensch alles richtig zu machen und es ist nicht machbar, dass wir immer geradlinig alles befolgen, was uns geboten ist.
So entsteht ein gewisser Druck, nämlich der Gedanke nicht gut genug zu sein und Gott zu enttäuschen.

Entscheidend ist, dass wir unser Herz für die Botschaft Jesu öffnen, denn dann wissen wir, dass unser Vater uns liebt. Mit allen Fehlern, die wir begehen. Immer wieder lädt Er uns ein umzukehren. Gott will uns vergeben!

Beim Herrn, unserem Gott, ist das Erbarmen und die Vergebung, obwohl wir uns gegen ihn empört haben.

Dan 9,9

Das Einzige, was wir tun müssen, ist um seine Vergebung zu bitten. Im Innersten spüren wir genau, was richtig und falsch ist. Dieses Gefühl wird uns quasi in die Wiege gelegt. Wir müssen nur darauf hören, was Gott uns da zuflüstert.

 

Wer die Botschaft in sein Herz lässt und um Vergebung bittet, aus dem tiefsten Inneren heraus, der wird auch spüren, wie sich eine Liebe entfaltet, die mit nichts anderem zu vergleichen ist.
Genau diese Liebe wird uns dann in allen Lebensbereichen erfassen und uns viel öfter bewusst werden lassen, dass wir Gott noch viel mehr danken möchten.

Mein Herr und mein Gott, ich will dir danken mit ganzem Herzen, ich will deinen Namen ehren auf ewig.

Ps 86,12

Gott ruft uns, doch hören wir hin?

Wenn es eines aus meiner Volksschulzeit gibt, was ich mir aus dem Religionsunterricht gemerkt habe (der Unterricht war nicht besonders ansprechend), dann war es ein Satz der Lehrerin, den ich bis heute manchmal im Ohr habe.

Er lautete: „Wenn ihr euren Namen hört und niemand hat euch gerufen, dann ist das Gott der euch ruft.“

Der Gedanke hat mich bereits als Kind interessiert. Das ist ja schließlich DER Beweis, dass es Gott gibt. Zumindest als Kind klingt das nach einem klaren Beweis.
Als Erwachsener gibt man sich eher nicht so schnell zufrieden. 😉

Die Lesung heute hat mir diesen Satz wieder einmal in Erinnerung gerufen. Da ist also Samuel, der jemanden seinen Namen rufen hört. Er geht zu seinem Vater, doch der sagt er war es nicht, der ihn rief.
Immer wieder hört der junge Samuel seinen Namen rufen, bis der Vater die Erkenntnis gewinnt, dass es der Herr ist, der ihn ruft.
Und dann, als Samuel sich für Gott öffnet, spricht Gott mit ihm.

Nun, es wird für uns wohl nicht so sein, dass Gott mit uns spricht. Wir sollten uns hier vielleicht ein differenzierteres Bild machen. Es muss keine Stimme sein, die uns ruft.
Viel mehr sollten wir feinfühliger sein für den Ruf Gottes. Er ruft ständig nach uns, es ist aber unsere Entscheidung, ob wir hinhören und das Herz öffnen.

Sehr konkret wird das im Beispiel der Liebe. Wenn wir uneingeschränkt lieben und uns einem anderen Menschen ganz öffnen, wenn dieser Mensch uns dann genauso Liebe entgegen bringt, dann drängt es in uns jemandem für dieses große Geschenk zu danken.

Jetzt liegt es an uns, ob wir es dem Zufall verdanken und an einen reinen Zufall glauben wollen, oder ob wir uns für dieses Gefühl öffnen und am liebsten Gott danken wollen. Und wenn wir das dann wollen, dann sollten wir Gott auch danken.

Liebe ist ein sehr starkes Beispiel. Schließlich ist Gott die Liebe.
Wenn Gott sich uns mitteilt, dann immer in Werken der Liebe. Eine Geste, das Lächeln eines Menschen, ein Wort oder ein Anblick der uns im Innersten berührt.

Die Stimme Gottes ruft uns ständig. So oft ich es kann, möchte ich antworten und nicht weghören, weil es vielleicht gerade unbequem ist und ich Zeit für die weltlichen Dinge aufwenden will.
So oft ich es kann, will ich mit Liebe antworten und meine Zeit Gott widmen.


In jenen Tagen schlief der junge Samuel im Tempel des Herrn, wo die Lade Gottes stand.
Da rief der Herr den Samuel, und Samuel antwortete: Hier bin ich.
Dann lief er zu Eli und sagte: Hier bin ich, du hast mich gerufen. Eli erwiderte: Ich habe dich nicht gerufen. Geh wieder schlafen! Da ging er und legte sich wieder schlafen.
Der Herr rief noch einmal: Samuel! Samuel stand auf und ging zu Eli und sagte: Hier bin ich, du hast mich gerufen. Eli erwiderte: Ich habe dich nicht gerufen, mein Sohn. Geh wieder schlafen!
Samuel kannte den Herrn noch nicht, und das Wort des Herrn war ihm noch nicht offenbart worden.
Da rief der Herr den Samuel wieder, zum drittenmal. Er stand auf und ging zu Eli und sagte: Hier bin ich, du hast mich gerufen. Da merkte Eli, dass der Herr den Knaben gerufen hatte.
Eli sagte zu Samuel: Geh, leg dich schlafen! Wenn er dich wieder ruft, dann antworte: Rede, Herr; denn dein Diener hört. Samuel ging und legte sich an seinem Platz nieder.
Da kam der Herr, trat zu ihm heran und rief wie die vorigen Male: Samuel, Samuel! Und Samuel antwortete: Rede, denn dein Diener hört.
Samuel wuchs heran, und der Herr war mit ihm und ließ keines von all seinen Worten unerfüllt.

Erstes Buch Samuel 3,3b-10.19

Zwischen Schmerz und Freude – Weihnachten

Es steht die schönste Zeit des Jahres bevor. Das Fest der Geburt Jesu Christi. Weihnachten ist ein Fest der Familie und des Beisammenseins, ein Fest der Freude!

Ein Fest der Familie… Dies kann oft schmerzlich sein. Ein Familienmitglied, welches krank ist und möglicherweise ein letztes Mal gemeinsam mit uns feiert, kann uns schnell bewusst machen, dass auch diese schöne Zeit ihre Schattenseiten mit sich bringt.

Insbesondere dann, wenn eines unserer Familienmitglieder gestorben ist. Man erinnert sich zurück an die Zeit, in der alles noch voll Freude war. Man riecht einen bekannten Duft und fühlt sich sofort zurückversetzt. Kaum kehrt man mit den Gedanken zurück ins Hier und Jetzt, ist es umso schmerzlicher sehen zu müssen, dass etwas fehlt. Dass jemand fehlt.

Blick doch her, gib mir Antwort, HERR, mein Gott, erleuchte meine Augen, damit ich nicht im Tod entschlafe,[…]

Ps 13,4

In unseren Herzen werden diese geliebten Menschen ewig weiter leben. Aber sie tun es nicht nur in unseren Herzen. Sie leben wahrhaftig. Und das dürfen wir uns auch besonders an diesem Fest bewusst machen.

Unser Retter wird geboren. Unser Heiland und Erlöser. Er, der den Tod zu Ostern endgültig besiegen wird und uns zusagt, dass auch wir ewig leben werden.

Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin.

Joh 14,3

Im Hinblick auf dieses Versprechen dürfen wir voll Vertrauen und Hoffnung sein. Wir dürfen wahrhaftig darauf vertrauen, dass unser Herr, dessen Fest wir feiern, unser Fürsprecher sein wird und, dass wir einst zum ewigen Leben gelangen können.
Dort werden wir mit unseren geliebten Menschen wieder beisammen sein und am ewigen Mahl teilhaben dürfen.

So lasst uns gerade deshalb Weihnachten feiern, weil wir dank unseres Herrn Jesus Christus in der Ewigkeit vereint sein können. Es ist ein Fest der Freude. Und wenn man diesen kleinen Jesus, der geboren wird, tief in sein Herz lässt, dann können wir diese besondere Freude verstehen und viel mehr darin finden, als wenn man sich nur der Tradition wegen beschenkt.

Deshalb lasst uns singen, „Nun freut Euch, Ihr Christen!“, denn es ist Weihnachten! 🙂


Magnificat/der Lobgesang Marias:

 

Meine Seele preist die Größe
des Herrn,
und mein Geist jubelt über Gott,
meinen Retter.
Denn auf die
Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut.

Siehe, von nun an
preisen mich selig
alle Geschlechter.

Denn der Mächtige hat Großes
an mir getan,
und sein Name ist heilig.
Er erbarmt sich
von Geschlecht zu Geschlecht
über alle, die ihn fürchten.

Er vollbringt mit seinem Arm
machtvolle Taten:
Er zerstreut,
die im Herzen voll Hochmut sind.

Er stürzt die Mächtigen vom Thron
und erhöht die Niedrigen.

Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben
und lässt
die Reichen leer ausgehen.

Er nimmt sich
seines Knechtes Israel an
und denkt an sein Erbarmen,
das er unseren
Vätern verheißen hat,
Abraham und
seinen Nachkommen
auf ewig.

Beziehungsstatus: Es ist kompliziert!

Kennen wir das nicht alle? Anfangs ist eine Beziehung meist wundervoll und mit vielen positiven Gefühlen bestückt. Man schwebt auf Wolken und fühlt sich, wie im siebten Himmel.
Dann ziehen erste Gewitterwolken auf. Es passt etwas nicht und man entscheidet sich dafür, neu zu überdenken, ob diese Beziehung noch Sinn macht.

Bekomme ich das, was ich will? Gibt der Partner bzw. die Partnerin mir das, was ich erwarte oder handelt mein Gegenüber egoistisch? Habe ich noch einen Nutzen von dieser Beziehung?

Jetzt wäre es doch am einfachsten, das Ganze zu beenden und sich nach jemandem anderen umzusehen. Jemanden, der zu 100% dem Bild entspricht, welches ich mir vorstelle. Das ist schließlich der heutige Zeitgeist. Aber macht das alles so wirklich Sinn?

Ihr merkt schon, irgendwie ist dieser Egoismus, den ich dem Partner/der Partnerin vorwerfe eigentlich bei mir selbst vorhanden. Es ist gut, seine eigenen Erwartungen zu haben, aber das bedeutet nicht, dass jene des anderen Menschen für mich keine Bedeutung haben brauchen.

Man muss sich aufeinander einlassen und versuchen die Wünsche des anderen zu respektieren und den Willen zeigen, dass man sehr wohl versucht einige der Erwartungen zu erfüllen. Dann wird mein(e) Partner/in es mir vermutlich auch verzeihen, dass es mir wahrscheinlich nicht immer gelingt.

Geht es uns nicht manchmal genauso mit unserer Gottesbeziehung?
Dieses positive Gefühl, wenn gerade alles wunderbar ist und man Gott einfach nur für alles danken möchte.
Und dann kommen die Tage, an denen wir uns Gott nicht mehr so nahe fühlen. Tage, an denen wir uns fast etwas verlassen fühlen.
Die Dinge laufen nicht so, wie wir uns das vorstellen. Eben dann sollten wir nicht unsere Beziehung aufgeben.

Es gibt Momente, in denen alles kompliziert ist. Genau zu dieser Zeit ist es aber wichtig, aufeinander zu vertrauen. Gott will uns genauso, wie wir sind. Er weiß, dass wir nicht immer so sein können, wie es uns Jesus vorgelebt hat.
Aber er verzeiht uns, wenn wir eingestehen, dass wir Fehler machen und es uns aus tiefstem Herzen leid tut.

Er gibt uns niemals auf! So sollten auch wir niemals unsere Beziehung zu Gott aufgeben, sondern geduldig sein, wenn es von Zeit zu Zeit so aussieht, als wären wir verlassen worden.

Unser Zeitplan entspricht nicht immer jenem von Gott. Was uns gerade richtig und wichtig erscheint, ist im Angesicht Gottes unwichtig.
Diese Beziehung ist die möglicherweise herausforderndste unseres ganzen Lebens und wir müssen uns immer wieder neu dazu bekennen und uns dafür entscheiden, zu Gott „Ja“ zu sagen.