Wir alle brauchen jemand, der sich Zeit für unsere Sorgen nimmt

Wer hat nicht Sorgen in diesem Leben. Kleine und Große. Leichte und schwere. Die kleinsten davon können in manchen Momenten zu den drückendsten werden. Wie gut, wenn wir uns zu jederzeit jemandem anvertrauen können. Jemandem, der alle unsere Lasten auf sich nimmt.

Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen.

Jesus selbst sagt uns das im heutigen Evangelium. Egal, wer wir sind. Egal, ob wir Ihn schon kennen oder noch nichts über Ihn wissen. Wir alle sollen zu Ihm kommen und Ihm von unseren Lasten erzählen. Er will uns helfen, in diesem Leben mit unseren kleinen Sorgen fertig zu werden. Sorgen und Nöte, die im ewigen Leben nichts mehr wert sein werden.

Ich sehne mich oft nach dieser Ruhe. Nicht immer kann ich mich auf dieses Zwiegespräch einlassen, dass einem so viel Gnade und Heil bringen kann. Aber dann, wenn es mir gelingt, habe ich das Gefühl einen Augenblick nur einen Hauch dessen zu erfahren, was uns in der Ewigkeit erwarten kann.

Dieses Gefühl der Ruhe und der Liebe ist so allumfassend. Unvorstellbar, wie es sein muss, dies in seiner ganzen Fülle zu erfahren. Ich wünschte mir, jeder Mensch könnte einmal kurz fühlen, was dieses Gefühl bedeutet. Niemand, der das empfunden hat, würde je wieder darauf verzichten wollen.

Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele.

Wie gerne möchte ich dieses Joch auf mich nehmen. Wenn Jesus selbst uns führt und wir Ihm nachfolgen, können wir so unendlich viel lernen. Die vermeintlichen Regeln werden uns nicht einengen. Sie werden uns frei im Denken machen und uns Klarheit verschaffen. So, dass wir genau wissen, wohin wir gehen müssen und wem wir folgen dürfen.

Nie ging es mir so gut, wie seit dem Zeitpunkt, an dem ich dies erfasst habe. Seitdem bin ich glücklich. Glücklich zu wissen, dass ich Jesus Christus nachfolgen will. So gut ich es eben kann als einfacher Mensch mit meinen Sorgen und Nöten.


 

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 11,25-30.

In jener Zeit sprach Jesus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast.
Ja, Vater, so hat es dir gefallen.
Mir ist von meinem Vater alles übergeben worden; niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will.
Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen.
Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele.
Denn mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht.

Autor: Michael

Michael ist der Autor dieses Blogeintrages und hofft damit viele Menschen zu erreichen, die sich sonst vielleicht nicht so sehr mit Glaubensthemen beschäftigen.

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