Nehmen wir uns Zeit für Gott?

Wie wir alle wissen, sollten wir uns zumindest Sonntags eine Stunde Zeit nehmen und mal in der Kirche vorbeischauen. So quasi die Sonntagspflicht erfüllen und dann sehen wir uns nächste Woche wieder, lieber Gott.
Nur wenn der Glaube so „seicht“ bleibt, wird es wohl schwer, dass die Beziehung zu Gott wächst.

Wenn man bedenkt, wieviel Zeit man die Woche über für unsinnige und wenig erfüllende Dinge verschwendet, dann kommt man zum Schluss, dass irgendwas in der Relation nicht stimmt. Denn, wenn uns Gott wichtig ist, sollte es uns ein Anliegen sein, auch Zeit in diese Beziehung zu investieren.

Sollte es auch nur ein kurzes Stoßgebet oder ein Dankgebet sein, so ist das ein Anfang.
Zum Beispiel nach dem Erwachen könnte man einfach bewusst für die gute Nacht danken und um einen gesegneten Tag bitten. Kostet ein paar Sekunden, kann die Perspektive auf den kommenden Tag aber deutlich lenken. Weil wir dann, so empfinde ich es, mit Hoffnung in den Tag starten.

Genau so schön finde ich es, den Tag mit einem Gebet vor dem zu Bette gehen abzuschließen.
Einfach kurz darüber nachdenken, was vielleicht nicht so optimal gelaufen ist, was man morgen anders machen will und wofür man dankbar ist.
Alles was einen belastet, über die Nacht in die Hände Gottes legen, um am nächsten Tag mit neuen Impulsen ans Werk zu gehen.

Mein Gebetsleben entwickelt sich so ständig weiter. Früher habe ich auch nicht sehr viel Wert darauf gelegt. Heute ist mir jede Sekunde wichtig, die ich irgendwie für Gott aufbringen kann.

Der Alltag erleichtert das natürlich nicht. Man ist den ganzen Tag auf alles mögliche fokussiert. Der Tag ist durchstrukturiert. Man ist abgelenkt und beschäftigt. Schön ist es, wenn wir uns dann einfach nur zumindest ein paar Sekunden oder Minuten für unser Gebetsleben Zeit nehmen. Ausbrechen aus diesem Alltag.
Dann werden wir daran wachsen und werden merken, dass es gut tut, die Beziehung durch das Gespräch mit Gott zu stärken.

Die Hoffnung und der Glaube wachsen dann. Und schließlich auch die Liebe. Die Liebe zu Gott und zu den Mitmenschen.

Autor: Michael

Michael ist der Autor dieses Blogeintrages und hofft damit viele Menschen zu erreichen, die sich sonst vielleicht nicht so sehr mit Glaubensthemen beschäftigen.

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