Beruhigende Worte – eine wahrlich frohe Botschaft!

Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben;
niemand kommt zum Vater außer durch mich.

Große Worte werden im heutigen Evangelium gesprochen. Worte, die eigentlich keinen Zweifel mehr zulassen können. Es wird uns ein Weg offenbart. Jesus sagt, Er selbst ist der Weg den wir gehen müssen.
Ihm in diesem Leben nachzufolgen erschließt uns die Möglichkeit eines Tages einen Platz im Jenseits zu finden. Jesus versichert uns dies sogar in der frohen Botschaft!

Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin.

Ein beruhigender Gedanke zu wissen, dass es einen Platz gibt, an dem wir bereits erwartet werden. Beruhigend ist es auch zu wissen, welchen Weg man gehen muss, um dorthin zu gelangen.
Und dann gleich wieder Worte, die uns sagen, dass wir keine Angst haben müssen und, dass wir sogar schon wissen, wie Gott aussieht.

Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.

Damals verstand man wahrscheinlich noch nicht genau, was damit gemeint war. Heute ist uns allen bewusst, dass Jesus Gottes Sohn ist. Mehr noch. Er selbst ist Gott.
Wir müssen uns kein Bild von Gottes Angesicht ausmalen. Denn wir durften bereits durch Jesus erfahren, wie der Vater aussieht. Ein gutes Gefühl auf keinen Unbekannten zu treffen und sich bewusst zu sein, dass wir durch die Bibel bereits ein sehr genaues Bild von Gott haben.

Alles in allem bringt das heutige Evangelium eine Botschaft, die sehr viel Hoffnung transportiert. Der Mensch fühlt sich sicherer, wenn er weiß oder vermuten darf, was ihn nach dem Tod zu erwarten hat. Wir fühlen uns sicherer, wenn wir wissen, welchen Weg wir gehen müssen, welche Werke wir tun müssen, um zum Vater zu gelangen.
Und schließlich ist es beruhigend, dass wir uns sicher sein können, dass wir auf einen barmherzigen Gott treffen werden, wenn wir unsere Fehler auch eingestehen und bereuen.

Genau das lässt uns das neue Testament schließlich erkennen. Gott verzeiht uns unsere Fehler!


 

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes – Jn 14,1-12

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott, und glaubt an mich!
Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten?
Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin.
Und wohin ich gehe – den Weg dorthin kennt ihr.
Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie sollen wir dann den Weg kennen?
Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.
Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.
Philippus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns.
Jesus antwortete ihm: Schon so lange bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater?
Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch sage, habe ich nicht aus mir selbst. Der Vater, der in mir bleibt, vollbringt seine Werke.
Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist; wenn nicht, glaubt wenigstens aufgrund der Werke!
Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen, und er wird noch größere vollbringen, denn ich gehe zum Vater.

Autor: Michael

Michael ist der Autor dieses Blogeintrages und hofft damit viele Menschen zu erreichen, die sich sonst vielleicht nicht so sehr mit Glaubensthemen beschäftigen.

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