Verzeihung, ist das die richtige Richtung?

Schon wieder fragt jemand, ob das die richtige Richtung ist. Leicht genervt antworte ich mit einem „Nein!“. Frage beantwortet, danke für’s Gespräch.

Wir alle kennen das. Menschen, die vielleicht an Positionen arbeiten, an denen es zum Job gehört Infos weiterzugeben, kennen es umso besser.
Man wird gefragt, ob die Richtung stimmt. Und da nur das die Frage war und nicht, wie man denn sonst ans Ziel kommt, gibt es auch nur darauf eine Antwort. Das funktioniert ganz gut. Das mindeste tun, aber nicht darüber hinaus agieren. Man will ja nicht mehr arbeiten als notwendig.
Vor allem, weil immer die selben Fragen auftauchen, fällt man in eine Routine.

Doch manchmal gibt es gute Tage. Die Laune passt, es schwingt Elan mit und dann geht man über das Notwendige hinaus. Und der Mensch, der eine hilfreiche Info bekommt, freut sich. Das wiederum bringt einem selbst ein gutes Gefühl.

Oft steht man im Leben vor Abzweigungen. Man muss Entscheidungen treffen. Und oft spielen die Menschen in unserer Umgebung eine Rolle dabei, wie wir uns entscheiden.
Ein guter Rat oder ein Erfahrungsbericht kann uns helfen die richtigen Wege zu gehen. Wir selbst können so auch Ratgeber und Helfer im Finden der Entscheidung werden.

Auch im Glauben treten teilweise immer wieder die gleichen Fragen auf, die die Menschheit beschäftigen. Wir sollten aber trotzdem nicht müde werden den Suchenden einen möglichen Weg zu weisen. Christen sollten mit einem offnen Ohr, wachem Auge und einem gütigen Herzen auf die Mitmenschen zugehen.
Selbst, wenn wir oft die gleichen Vorurteile gegenüber der Kirche und Gläubigen hören müssen, sollten wir versuchen ins Gespräch zu kommen und Vorurteile abzubauen.

So sollten wir auch im täglichen Leben handeln. Wenn wir dann um Rat, Hilfe oder einen Tipp gefragt werden, ist es durchaus angebracht mehr zu tun, als das Notwendigste.
Und so nehme ich mir vor, die Frage nach der richtigen Richtung öfter mit hilfreicheren Beschreibungen, als einem schlichten „Nein“ zu beantworten.

Autor: Michael

Michael ist der Autor dieses Blogeintrages und hofft damit viele Menschen zu erreichen, die sich sonst vielleicht nicht so sehr mit Glaubensthemen beschäftigen.

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