Nur der gute Hirte kommt durch die Tür!

Der gute Hirte. Ein bekanntes Bild. Gerne verwendet in der Bibel, da es den Menschen damals sehr geläufig war.
Das heutige Evangelium wird dem Hirten und seiner Herde gewidmet. Mehr aber noch geht es um die Tür, die die Herde vom Bösen rundherum trennt.

Amen, amen, ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen.

Da sagt Jesus also, Er ist die Tür.
Eine Tür, eine Wohnungstür, die den geschützten Bereich zu Hause vom Rest trennt. Durch diese Tür kommt nur jemand, der den Schlüssel besitzt. Nur jemand Befugtes erlangt den Eintritt. Das macht auch Jesus klar.

Wer in den Schafstall nicht durch die Tür hineingeht, sondern anderswo einsteigt, der ist ein Dieb und ein Räuber.
Wer aber durch die Tür hineingeht, ist der Hirt der Schafe.

Im Gleichnis wird auch davon gesprochen, dass die Schafe die Stimme des Hirten kennen. Sie wissen auf wen sie hören müssen.
So fühlen auch wir, die fühlen, dass sie gerufen werden.
Es gibt da jemanden, der uns ruft. Und durch Jesus, durch die Tür, können wir demjenigen folgen, der uns ruft.

Der gute Hirte wird versuchen uns vor dem Bösen zu beschützen. Der Hirte wird uns zu Futterstellen führen und dafür sorgen, dass wir zu trinken bekommen. Er wird uns den richtigen Weg weisen, der manchmal auch ungemütlich sein kann. Aber am Ende können wir sicher sein, dass Er uns an das richtige Ziel führen wird. Wenn wir denn auch auf die Worte hören, wie es eine gute Herde nun einmal tut.

Es gilt also zu beachten, dass wir zum einen darauf achten sollen, dem richtigen Hirten zu vertrauen. Immer wieder wird es vermeintlich gute Menschen geben, bei denen sich herausstellt, dass ihre Absichten doch nicht die besten waren.

Wenn dann aber unser Hirte uns gefunden hat, der uns hilft durch das Tor zu gelangen, sollten wir auch versuchen die Worte dieses Hirten zu beachten. Wir sollten uns an seinen Weisungen orientieren, um nicht den rechten Weg zu verlieren. Auf diesem Wege können wir das Leben erlangen. Das ewige Leben. Das Leben, für das Jesus am Kreuz gestorben ist. Für uns.


 

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes – Jn 10,1-10.

In jener Zeit sprach Jesus: Amen, amen, das sage ich euch: Wer in den Schafstall nicht durch die Tür hineingeht, sondern anderswo einsteigt, der ist ein Dieb und ein Räuber.
Wer aber durch die Tür hineingeht, ist der Hirt der Schafe.
Ihm öffnet der Türhüter, und die Schafe hören auf seine Stimme; er ruft die Schafe, die ihm gehören, einzeln beim Namen und führt sie hinaus.
Wenn er alle seine Schafe hinausgetrieben hat, geht er ihnen voraus, und die Schafe folgen ihm; denn sie kennen seine Stimme.
Einem Fremden aber werden sie nicht folgen, sondern sie werden vor ihm fliehen, weil sie die Stimme des Fremden nicht kennen.
Dieses Gleichnis erzählte ihnen Jesus; aber sie verstanden nicht den Sinn dessen, was er ihnen gesagt hatte.
Weiter sagte Jesus zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen.
Alle, die vor mir kamen, sind Diebe und Räuber; aber die Schafe haben nicht auf sie gehört.
Ich bin die Tür; wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden; er wird ein- und ausgehen und Weide finden.
Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.

Michael

Michael ist der Autor dieses Blogeintrages und hofft damit viele Menschen zu erreichen, die sich sonst vielleicht nicht so sehr mit Glaubensthemen beschäftigen.

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