Station IV: Jesus begegnet Seiner Mutter

Station IV: Jesus begegnet Seiner Mutter

Maria konnte bestimmt viele Stimmen vernehmen, welche behaupteten, Ihr Sohn wäre verrückt geworden. Worte, die eine Mutter zutiefst verletzen. Satan wollte Ihre Seele mit dieser schmerzvollen Feststellung als wie mit einem Schwert durchbohren.

Maria erinnerte sich jedoch an die Worte von Elisabeth, als jene sagte „selig ist die Frucht deines Leibes“. SELIG. Maria vertraute auf Gott somit sogar dann, als ihr Sohn unter unvorstellbarem Leiden am Kreuze Sein Leben aufgab. Sie rettete Ihn nicht, Sie ergriff keinen Versuch, Ihn aus den Händen der Soldaten zu reißen. Sie gab Ihm etwas Größeres – Vertrauen. Sie war die einzige in der ganzen Menge, die darauf vertraut hatte, dass dieses Leid in Gottes Plänen geschrieben stand. Es ist so sehr wichtig, seinen Nächsten in der Perspektive der schöpferischen Pläne zu sehen.

Als Beispiel möge die Mutter dienen, die ihr erwachsenes Kind seinen Weg der göttlichen Berufung gehen lässt. Oder Ehepaare, welche selbst in Zeiten einer großen Ehekrise füreinander beten. Seinen Sohn, seine Tochter, seinen Ehemann, seine Ehefrau etc. liebt man dann am meisten, wenn man voller Vertrauen in Gottes Pläne diese geliebte Person Gott anvertraut. Bis zum Moment des Todes.

Maria von Golgota, lehre uns, aufrichtig zu lieben.

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