Schwerpunkt Fastenzeit: Aschermittwoch

Sie beginnt wieder. Die Fastenzeit! Mit dem Aschermittwoch endet der Fasching und das Fasten beginnt.

Bestimmt fällt jedem auf, dass der Aschermittwoch (so wie einige andere damit zusammenhängende Feiertage) jedes Jahr auf ein anderes Datum fällt. Das hat einen einfachen Grund. Maßgeblich für das Datum ist nämlich der Ostersonntag. Ostern ist immer am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond. Der Sonntag wurde deshalb gewählt, weil in den Evangelien des neuen Testaments übereinstimmend festgehalten ist, dass Jesus am ersten Tag der Woche auferstanden ist.

Jetzt wird es etwas kompliziert. Wie erwähnt, richtet sich Ostern nach dem Mondkalender. Und zwar deshalb, weil Jesus laut Überlieferung am Vorabend des jüdischen Pessach-Festes gekreuzigt wurde. Dieses Fest wiederum wird immer am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond gefeiert. Der Mondkalender deckt sich nicht mit unserem Kalender und so ergibt sich die Verschiebung der Daten.

In Gedenken an die 40 tägige Wanderung Jesu durch die Wüste begehen auch wir Christen ab dem Aschermittwoch eine 40 tägige Fastenzeit, in der wir uns besinnen sollten (die Sonntage in der Fastenzeit sind ausgenommen, daher ergeben sich eigentlich 46 Tage).

Soweit die Hintergründe dazu. Nur warum heißt der Aschermittwoch eigentlich Aschermittwoch? 😉

Zugegeben, das ist nicht so schwer. Man bekommt ein Aschenkreuz auf die Stirn „gezeichnet“. Dies symbolisiert die Vergänglichkeit des Lebens. Die Worte die vom Priester gesprochen werden, während man das Aschenkreuz erhält, bekräftigen dies. Sie lauten: „Bedenke Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehrst“.

Die Asche besteht übrigens aus den Palmzweigen des Vorjahres. 😉

Heutzutage beschränkt sich das Fasten nicht nur auf den Fleischverzicht. Autofasten ist modern. Oder das Smartphone weniger zu benutzen. Grundsätzlich sollte es ein Verzicht auf etwas sein, das uns schwer fällt. Um sich wieder auf die wesentlichen Elemente des Lebens konzentrieren zu können. Die Seele etwas befreien. Den Blick schärfen, um sich auf das bevorstehende Osterfest vorzubereiten.

Ein letzter Hinweis… Es gibt seit einigen Jahren die Aktion „Papst-SMS“. Täglich gibt es kurze Zitate von Papst Franziskus. Ich habe es letztes Jahr getestet und es hat mir sehr gefallen. Vielleicht ist es ja auch etwas für Euch. 🙂 Hier klicken für mehr Informationen!

Michael

Michael ist der Autor dieses Blogeintrages und hofft damit viele Menschen zu erreichen, die sich sonst vielleicht nicht so sehr mit Glaubensthemen beschäftigen.

You may also like...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.