Ihr könnt nicht beiden dienen!

 

Ihr könnt nicht beiden dienen, Gott und dem Mammon.

 

Puh. Des san starke Worte… Aufmerksamen Beobachtern mag auffallen, dass dieses Zitat aus dem heutigen Evangelium stammt. Ich habe mir genau diesen Satz herausgenommen, weil er für mich die Essenz dieser frohen Botschaft formuliert.

Wir können tatsächlich nicht beiden dienen. Entweder man dient Gott oder man ordnet sich dem Geld unter. Hier sollte man bereits grundlegend entscheiden. Will ich wirklich Diener des Geldes sein? Soll wirklich das Geld mich beherrschen? Die Gier?

Also ich persönlich möchte das nicht. Geld ist zwar eine Notwendigkeit. Aber man sollte dem Geld niemals hinterherlaufen. Wir brauchen es. Aber bitte, beten wir es doch nicht an.

 

Ist nicht das Leben wichtiger, als die Nahrung und der Leib wichtiger, als die Kleidung?

Wieviel in diesem einen Satz schon wieder steckt. Das Leben an sich ist wichtiger, als die Nahrung. Wir sollten uns dessen bewusst sein. Wir brauchen Nahrung. Aber was wir noch viel mehr brauchen, ist das Leben. Es ist wie mit dem Geld. Natürlich braucht man es. Aber über dem Geld steht Gott. Über der Nahrung steht das Leben. Bevor wir uns um Kleidung sorgen, müssen wir auf unseren Körper aufpassen.

 

Sorgt euch also nicht um morgen; denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat genug eigene Plage.

Den Abschluss des Evangeliums bildet dieser Satz. Wir sollen uns nicht um morgen sorgen. Nicht, weil Gott nicht versteht, dass wir morgen auch wieder Sorgen haben. Nur hat jeder Tag genug eigene Plage. Ich muss also von Tag zu Tag denken. Wenn ich schon im morgen lebe, verpasse ich das heute. Ich verpasse vielleicht Gutes, weil ich morgen bereits das Schlechte erwarte.

In diesem Sinne, verbringen wir einen guten Sonntag und hoffen auf eine gute Woche, in der Gott für uns sorgen wird. Damit wir uns nicht sorgen müssen.

 

Evangelium nach Matthäus – Mt 6,24-34

Autor: Michael

Michael ist der Autor dieses Blogeintrages und hofft damit viele Menschen zu erreichen, die sich sonst vielleicht nicht so sehr mit Glaubensthemen beschäftigen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.