Heute geht es mir schlecht – kann der Tag trotzdem gut sein?

Jeder von uns kennt diese Tage. Man wacht auf und irgendwie denkt man sofort, dieser Tag wird nix werden. Die Sorgen sind zu präsent und liegen drückend auf der Seele. So sehr die Sonne auch strahlt, sie dringt nicht in unser Innerstes vor.

Unsere Sorgen sind dabei individuell; Liebeskummer, finanzielle Schwierigkeiten, familiäre Angelegenheiten oder auch Krankheit, der Tod, nicht zu wissen, wie man sich heute etwas zu essen kaufen oder, wie man die nächste Miete bezahlen soll.

Jede dieser Sorgen hat die Macht, uns soweit hinunterzuziehen, sodass wir nicht wissen, wie wir noch aus dem Bett kommen sollen.
Bei alledem was uns da quält, gibt es in unserem Leben aber auch immer gute Seiten. Es fällt uns gelegentlich nur schwerer, diese auch zu sehen.

Wenn der Liebeskummer uns drückt, dann können wir ja vielleicht aufsehen und für unsere Familie dankbar sein.
Sollte es familiär wo hacken, so könnten wir dankbar sein, dass es Freunde in unserem Leben gibt, die uns helfen.
Bedroht uns eine Krankheit, dann können wir besonders für jene Menschen dankbar sein, die für uns da sind.

Und egal, welche Sorge uns zu schaffen macht, einer ist immer für uns da: Jesus!
Er hört uns zu, wenn wir mit jemandem reden müssen. Er trägt uns, wenn wir selbst nicht mehr gehen können. Er hilft uns das Gute in unserem Leben zu sehen. Jesus leitet uns, damit wir auf den rechten Pfaden wandeln.

Deswegen sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben und darum, dass ihr etwas zu essen habt, noch um euren Leib und darum, dass ihr etwas anzuziehen habt. Ist nicht das Leben wichtiger als die Nahrung und der Leib wichtiger als die Kleidung?

Mt 6,25

Jesus sagt uns hier, wir sollen uns nicht unnötig Sorgen machen. Denn Gott hat bereits einen Plan für uns. Er weiß, was für uns das beste ist. Wenn es uns auch unfair und nicht richtig erscheinen mag, so wird es am Ende gut ausgehen. Darauf müssen wir vertrauen.
Wenn wir darauf vertrauen, dann kann Gott in uns wirken.

Lasst uns bei all unseren Alltagssorgen aber auch an andere Menschen denken. Es gibt gewiss immer jemanden, dem es schlechter geht. Wir sollen uns natürlich nicht besser fühlen, weil es jemand anderem noch schlechter im Leben ergeht. Aber wir bekommen vielleicht einen Blick auf das, was bei uns im Leben gut läuft.
Wir können dann dankbar sein für all das, was uns gelingt.

Gleichzeitig sollten wir für unsere Mitmenschen, denen es nicht so gut geht, da sein. Sei es mit einem offenem Ohr, einer Kleinigkeit zu essen oder auch einfach „nur“ mit einem Gebet.
Besonders Letzteres sollte man nicht unterschätzen. Schließlich beten wir zu unserem Gott, der allmächtig ist. Wer, wenn nicht Er, könnte uns Menschen besser helfen?

Darum sage ich euch: Bittet, dann wird euch gegeben; sucht, dann werdet ihr finden; klopft an, dann wird euch geöffnet.
Denn wer bittet, der empfängt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet.

Lk 11,9f

Michael

Michael ist der Autor dieses Blogeintrages und hofft damit viele Menschen zu erreichen, die sich sonst vielleicht nicht so sehr mit Glaubensthemen beschäftigen.

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