(K)ein Tag ohne Gott

Für mich ist Er ständig präsent. Er begleitet mich, wenn ich aufstehe, zur Tür hinaus gehe, zurückkehre und abends schlafen gehe. Kein Tag, nicht einmal eine Stunde, vergeht ohne, dass ich an Gott denke. Es ist eine tiefe Verbundenheit, durch die ich alles irgendwie in Zusammenhang mit Gott bringe.

Ich weiß heute nicht mehr, wie es ist, ohne Ihn zu sein. Kaum vorstellbar, dass ich früher wahrscheinlich sogar Wochen verbringen konnte und Gott dabei völlig außer Acht gelassen habe. Dabei ist Er überall.

Ich öffne das Fenster, sehe den Himmel und denke daran wie wundervoll dieser Himmel aussieht. Ich sehe Bäume, Wiesen, Wälder oder einfach die Welt, wie sie funktioniert.
Trotz ihrer immensen Vielfalt funktioniert alles. Niemals könnte es ein Zufall sein. Es ist so dermaßen klar, dass Gott da ist.

Wenn ich Menschen sehe, die sich lieben, Menschen, die trauern, beten oder getröstet werden, Menschen, die füreinander da sind, dann sehe ich Gott. So unterschiedlich sind wir alle, aber in der Liebe verbunden.

Gott wirkt in uns. Er wirkt auch durch uns, wenn wir uns füreinander aufopfern und helfen.

Er ist für mich also überall. Er wirkt überall. Und er lässt uns ständig wissen, dass Er da ist. Nur die meisten von uns haben diese Faszination an der Welt und den Menschen verloren. Ein vielleicht etwas kindlicher Blick auf die Welt kann uns vor Augen führen, wie unglaublich alles ist.

Mit diesen offenen Augen durch die Natur gehen kann für mich etwa genau solch ein Gefühl auslösen. Frei von naturwissenschaftlichen Gedanken, einfach raus gehen und sich von der Umwelt beeindrucken lassen. Vogelgezwitscher, das Rauschen des Baches, das Geräusch des Windes, wenn er durch das Laub weht. Und obendrein diese beeindruckende Schönheit, welche die Natur uns als Schauspiel bietet.

Das hört sich vielleicht alles philosophisch an. Aber genau da ist Gott. In diesem Zusammenspiel zwischen der Natur und den Menschen. Er steckt in den Gefühlen. Er steckt in uns allen. Nur ob wir zulassen, dass wir auch mit Ihm in unseren Herzen wirken wollen, diese Entscheidung liegt an uns selbst.

Lassen wir Gott wirken und lassen wir zu, dass Er uns gerade in den kommenden Tagen des Pfingstfests besonders durch den Heiligen Geist spüren lässt, dass Er immer bei uns ist und uns zur Seite steht, wenn wir es denn auch wollen.

Michael

Michael ist der Autor dieses Blogeintrages und hofft damit viele Menschen zu erreichen, die sich sonst vielleicht nicht so sehr mit Glaubensthemen beschäftigen.

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2 Responses

  1. Das ist ein sehr schöner Blogartikel. Danke dafür 🙂 Die Lust, Freude und Faszination an der Entdeckungsreise mit Gott wird spürbar. Und durch ihn lässt sich so viel Schönes und Wunderbares entdecken. Und er ist in so vielen findbar. Ich freue mich darauf, mir das morgen wieder bewusst zu machen und danke dir für diesen Impuls.

    Alles Gute und Gottes Segen,
    Sarah

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