Station XIII: Jesus wird vom Kreuz genommen und in den Schoß Seiner Mutter gelegt

Man kann gläubig sein, weil man Gesundheit und Glück braucht. Man kann gläubig sein, damit andere das sehen und bewundern. Man kann im Glauben den Lebenssinn sowie Harmonie und innere Ruhe suchen. Man kann, wie der Jüngling im Evangelium, im Glauben und bei Jesus nach dem Rezept für das ewige Leben suchen und streben. Aber in all diesen Fällen ist der Mensch eher mit sich selber allein, als mit Jesus.

Bei Jesus sein bedeutet in erster Linie so bei Ihm zu verweilen, wie Maria bei der 13. Kreuzwegstation es getan hat. Sie umarmt den Leichnam Ihres geliebten Sohnes, obwohl Er nicht mehr lehrt, nicht heilt, keine Wunder vollbringt. Alles, was blieb, sind nur mehr unaussprechbarer Schmerz und die Schlagworte Ende, Hoffnungslosigkeit, Tod. In so einem Moment trösten keine Erinnerungen und keine Träume. Was sollen wir also tun? Jesus hinterließ uns für diese Station, wie auch für unser ganzes Leben folgende Worte:

„Fürchtet euch nicht. Glaubt nur. Wer aber bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet“.

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1 Response

  1. 14. April 2017

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