Tägliches Brot – Wos is des?!

Unser erster Beitrag. Der erste Blog überhaupt. Wir haben noch keine Ahnung wohin dieses Projekt führen wird. Doch worum geht es in diesem Projekt, in diesem „Tagebuch“ überhaupt? Wos is des?!

Nun am Anfang stand die Idee, dass wir versuchen wollen einen Blog zu starten, indem wir versuchen den Menschen näher zu bringen, wieso der Glaube wichtig ist. Nicht auf die liturgische Art und Weise. Sondern in frischerer Sprache. Nicht, dass ich gegen die liturgische Sprachweise etwas hätte. Viel mehr sollen aber eben jene Menschen angesprochen werden, die mit Glauben nix zu tun haben. Mitmenschen, die vielleicht schon lange keinen Gottesdienst besucht haben. Menschen, die auf der Suche sind aber vielleicht gar nicht mehr wissen, wonach sie suchen.

Warum gerade ich meine, dieses zu können? Das zu verstehen? Ich bin selbst an einem Punkt gewesen, an dem ich nach dem Größeren gesucht habe. Ich war getauft, hatte auch die Erstkommunion empfangen. Doch dann kam die Jugendzeit. Na wen interessiert da bitte Kirche? Oder der Glauben? Ich bin ehrlich und sage, dass es mir da nicht anders erging.

Zu einem späteren Zeitpunk in meinem Leben, Anfang 20 ungefähr, habe ich wieder gespürt, dass es mehr geben muss, als hier. Wo sucht man da nach Antworten in der heutigen Zeit? Na no na ned, im Internet. Und im Internet ist es dann nicht mehr weit auf esoterisches Gedankengut zu stoßen. Ganz schnell habe ich festgestellt, dass man sich da ganz gut seinen Glauben zusammenbasteln kann. Man nimmt sich raus, was sich gut und plausibel anhört. Leiwand eigentlich. Aber irgendwann habe ich gemerkt, dass das nicht zielführend ist.

Das Interesse daran wurde weniger. Nicht zuletzt dank meiner Frau. Denn ohne, dass sie aktiv versucht hat mich zu missionieren, habe ich im Laufe unserer Beziehung gemerkt, dass der katholische Glaube genau das ist, was ich die ganze Zeit vermisst habe. Dadurch, dass ich gesehen habe, wie tief verwurzelt meine Frau in Ihrem Glauben ist, konnte ich hineinwachsen und mich einfühlen in diese Religion. Die Religion, mit der ich seit der Taufe verbunden war, die ich aber komplett aus den Augen verloren hatte. Einfach zu wenig damit beschäftigt. Zu wenig Informationen bekommen. Zu wenig Einblick und Erklärungen.

So kam es Schritt für Schritt, dass ich mich immer wohler fühlte. In mir veränderte sich etwas. Mein Gewissen hat sich neu gebildet und meine Empathie für die Mitmenschen wuchs. Ich bin noch immer in einem wahrscheinlich lebenslangen Lernprozess. Und ich freue mich darauf, immer mehr zu lernen und neu zu hinterfragen. Und wenn ich auch nur einen einzigen Menschen mit meinen künftigen Einträgen hier dazu bringe, sich vielleicht wieder mit dem Thema Glauben zu beschäftigen, dann hat es sich gelohnt.

In diesem Sinne, freue ich mich auf viele künftige Beiträge, Diskussionen, Meinungen…

Auch wenn es noch etwas dauert, bis sich hier der erste Kommentar findet, sehe ich dem positiv entgegen. 🙂

Schönen Sonntag und liebe Grüße, Michael!

Michael

Michael ist der Autor dieses Blogeintrages und hofft damit viele Menschen zu erreichen, die sich sonst vielleicht nicht so sehr mit Glaubensthemen beschäftigen.

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1 Response

  1. Lisa sagt:

    jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa……………………………………..was soll man da sagen?
    ich wurde auch getauft, habe auch die firmung erhalten……………aber glauben?????????????????????????????????????????????
    meine oma war gläubig………..sehr

    ich bin zwar römisch-katholisch aber ich glaube nicht………………obwohl ich religionsunterricht hatte

    aber wenn menschen glauben wollen sollen sie es tun

    hmmmmmmmmmmmmmm ich geh zwar in kirchen wenn ich zu verstorbenen menschen bete die mir wichtig sind aber so richtig einen glauben hob i net

    aber sehr gut geschrieben

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